Dr. Johannes Faustus

von Hans-Dieter Stäcker

nach dem mittelalterlichen Volksbuche und dem Jahrmarktspuppenspiel, welches den Geheimrat Goethe, seine Machwerke schreiben ließFaust (2)

Charon, der höllische Fährmann, fordert von Pluto, dem Fürsten der Unterwelt, eine gute Menschenseele. Mephisto erhält den Auftrag, Doktor Faustus, einen Gelehrten aus Wittenberg, zu verführen und in das Reich des Bösen zu locken.

Mephi fliegt auf die Erde und verspricht dem Doktor so einiges. Geld, Weiber so viele wie der Doktor verträgt, dadurch eine ewige Jugend. Doch Faustus darf nie wieder eine Kirche betreten, er muss Gott auf ewig abschwören und er darf niemals heiraten.

Geringe Opfer für den alten Faustus. Noch einmal fast von vorn anfangen und im schäumenden Glase der Lust baden? Wozu braucht er den die Wissenschaften und all das gelehrte Zeug?Faust

Das ist doch nicht wichtig. Faustus will endlich leben und dies im Überflusse. Hans Wurst ist die lustige Person aus dem Volke. Er wird zum Diener des Brotfressers Pflaumenmus, des Professors Faustus.

Wurstl muss sich nun mit schrecklichen Unterteufeln beschäftigen. Es knallt, sprüht Feuer und regnet Schwefel. Es hagelt Witze, derbe Späße und kluge Worte. Am Ende brutzelt Faustus in der Hölle und Wurstl ist Nachtwächter…vielleicht in Wien?

In einer sehr kleinen, alten Marionettenbühne, wird das Leben und Sterben von Dr. Faustus dargeboten. Die Marionetten sind auch schon uralt und auch klein. Wegen der Sicht sollten nicht mehr als 80 Zuschauer davor sitzen.

  • Aufbau: 60 Minuten
  • Spieldauer: 60 Minuten
  • Abbau: 40 Minuten
  • Spielfläche: 2,50 x 2,50 Meter
  • Zuschaueralter: ab 18 Jahre bis 99 Jahre

Herr Paul gibt uns einen kleinen Einblick in das Stück:

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